Gabriel Stux

Mit dem Qi Gong beginnt man im Herz Raum mit tiefen ruhigen Atemzügen. Die Einatmung wird zunächst betont. Die Hände gehen zum Sternum, dem Brustbein, wo sie zart aufliegen. Nach 2 bis 3 Minuten gehen die Hände in einen kleinen Qi Gong Kreis, 2 bis 5 cm vor das Sternum, auch die Aufmerksamkeit und die fokussierte Atmung geht in diesen Kreis.

Nach 2 bis 3 Minuten weitet man diesen kleinen Kreis langsam aus zu einem Durchmesser von 10 bis 15 cm … nach weiteren 2 bis 3 Minuten zu einem großen Kreis von 30 bis 50 cm. Hier verweilt die Aufmerksamkeit und die ruhige tiefe Atmung für weitere 5 Minuten.

Auf das Herz fokussierte Atem und Meditationsübungen harmonisieren das Herz. Es kommt langsam zur Ausweitung des Herzraumes. So geht mit kontinuierlichem Üben die Lebensenergie Qi mit dem Atem und mit langsam fließenden Bewegungen der Hände zum Herz Raum. Es lösen sich Blockaden langsam von selbst und die Bewegungen des Qi werden wahrgenommen. Ein intensives Gefühl von Entspannung und innerer Gelöstheit stellt sich ein. Das Ziel ist die Harmonisierung und Anregung der Lebensenergie. Qi Gong ist das sanfte, langsame Üben des Qi, eine Methode die „Lebenskräfte zu kultivieren“.

 

Nieren Raum aktivieren

Nach 5 bis 10 Minuten Herz Qi Gong bewegen sich die Hände langsam nach unten zum Unterbauch in einen zunächst kleineren Kreis von 3 bis 5 cm, vor den Raum der Blase … auch die tiefe Atmung geht in den Beckenraum.

Die Hände kommen dann auch hier zunächst zum Körper und legen sich auf die Hüftgelenke und umschliessen sie für weitere 2 bis 3 Minuten. Von hier aus gehen die Hände in einem langsam, auch hier, immer größer werdenden Qi Gong Kreis zum Unterbauch.

Die Hände helfen den Fokus der Aufmerksamkeit kreisförmig im Beckenraum zu halten. Mit der Sammlung des Bewusstseins nimmt man dann die Qualitäten in diesem Raum wahr: das Stärkende des Einatmens, die Entspannung beim Ausatmen, das Wärmer werden des Beckenraumes. Die Lebenskräfte werden so bewußter und deutlicher wahrgenommen.

 

Herz und Nieren harmonisiernd verbinden

Nach 5 bis 10 Minuten Nieren Qi Gong geht man zurück zum Herz Raum in einen sich ausweitenden Brustraum, um die Qi Gong Meditation nach weiteren 2 bis 3 Minuten hier zu beenden.

 

Mit NADA Niere und Herz harmonisieren

NADA-Punkten von Michael O. Smits vor 50 Jahren gefunden und zunächst in der Anti-Drogentherapie erprobt sind eine sehr wertvolle Ergänzung der sonst üblichen Akupunkturtherapie. Die beiden Ohr Punkte Shenmen und Sympatikus führen zu einer aus der Ruhe kommenden Aktivierung des Beckens, des Nierenraumes, der in der tiefe ruhenden Yin und der aktiven bewegenden Yang Kräfte der Nieren. Diese polaren Wirkungen sind von wesentlicher Bedeutung für das Aufladen aller grundlegenden Körperenergie. Die Patienten fühlen sich aufgeladen und sagen beispielsweise “mein Akku ist wieder voll, er war vor dieser Therapie ganz leer ”. Der zusätzliche Ohr-Herz Punkt harmonisiert die Herzenergien und berruhigt die Psyche. Achsamkeit wird gefördert, Gedankenfülle, besonderst die vielen difusen Gedanken werden deutlich weniger. NADA fördert auch einen tieferen ruhigen, erholsamen Schlaf. Herz und Niere kommen in eine neue spürbar tiefere Harmonie.

 

Pathologie des Herz und Nieren Störungsmuster

„Feuer und Wasser nicht verbunden“ dies bedeutet das sich Herz und Niere in einer gegenläufigen Richtung bewegen. Bei dieser Störung findet man als primäre Ursache eine Schwächestörung der Niere, meist Schwäche des Nieren Yang, seltener auch eine Nieren Yin Schwäche in Verbindung mit Füllestörungen des Herzens mit Stagnation bzw. Stase des Fließen des Herz Qi.

Dieses Chinesische Syndrom ist ein sehr häufiges Störungsmuster bei psychosomatischen Erkrankungen. Gekennzeichnet ist dieses Syndrom der Chinesischen Medizin durch eine Vielzahl von Füllesymptomen wie innere Unruhe, Rastlosigkeit, Nervosität, übermäßige Reizbarkeit, Palpitationen, Missempfindungen wie Druckgefühle im Brustkorb, Schlafstörungen beim Einschlafen sowie Befürchtungen und Ängstlichkeit im Alltag. Diese Herzstörungen sind meist durch Fülle und Hitze gekennzeichnet, dann stehen psychische und körperliche Symptome ganz im Vordergrund.

Die Blockaden des Herzens beruhen auf ein nicht freies Fließen der Herzenergie. Die häufigste Begleitstörung ist hier die Stagnation des Herz-Blutes. Emotionale Anspannung sowie traumatische Lebenssituationen führen zunächst zur Stagnation von Qi und dann auch des Blutes – Qi und Blut fließen zusammen. Dann ist in schweren Fällen das Fließen des Blutes und so auch der Lebensenergie im Herzen auf tieferen Ebenen verlangsamt. Man spricht deshalb auch von Herzpanzer.

Die Symptomatik ist dann gekennzeichnet durch Beklemmungsgefühl bzw. Engegefühl, Angina oder Spannungsgefühl im Brustkorb mit Stichen. Übermäßig empfundenes Herzklopfen, die Palpitationen und Herzrhythmusstörungen wie Herzstolpern sind die häufigsten Symptome, die bei vielen Patienten mit Angst einhergehen. In schweren Fällen findet man starkes Herzklopfen mit Kurzatmigkeit und ausgeprägte Müdigkeit.

Die westlichen Diagnosen wie Angina pectoris, koronare Herzerkrankung, Myokardinfarkt beruhen häufig auf einer mehr oder weniger ausgeprägten Form der Stagnation des Herz-Blutes.
Im Düsseldorfer Centrum „Gesundheit & Meditation“ findet nach der Akupunktur Praxis jeden
Montag um 17.00 eine Gruppensitzung mit Organ Flow Meditation statt und
Donnerstag um 17.00 eine Gruppensitzung mit Chakra Meditation statt.

Gesundheit & Meditation
Siehe Website: www.GabrielStux.de

Praxis Dr. med. Gabriel Stux Akupunktur
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