In den Organbeziehungen gibt es neben dem Förderzyklus, dem Sheng-Zyklus, auch Hemmungsbeziehungen der 5 Organe bzw. deren Funktionen.

Im Förderzyklus der Organe stärkt das vorangehende Organ das nächste Organ nach der Mutter-Sohn-Regel wie die Mutter den Sohn nährt:

Lunge die Nieren die Leber das Herz das Milz-Pankreas
MetallWasserHolzFeuerErde

Diese Reihenfolge der Organe bzw. der „Elemente“ im Kontroll- bzw. Hemmungszyklus:

Herz hemmt die Lunge hemmt die Leber hemmt die Milz hemmt die Nieren

In den Organbeziehungen gibt es neben dem Förderzyklus, dem Sheng-Zyklus, auch Hemmungsbeziehungen der 5 Organe bzw. deren Funktionen.

Im Förderzyklus der Organe stärkt das vorangehende Organ das nächste Organ nach der Mutter-Sohn-Regel wie die Mutter den Sohn nährt:

Diese Hemmungsbeziehungen können bei Fülle Störungen in der Diagnose und Therapie eine wichtige Rolle spielen:

1. Herz hemmt die Lunge
Hier spielen Herzfülle-Störungen eine besondere Rolle. Bei Herzfülle wird die Funktion der Lunge gehemmt. Die Atmung wird verlangsamt bzw. übermäßig kontrolliert. Durch die geringe Tiefe der Atmung wird das gesamte Energieniveau reduziert, Müdigkeit mit Energieschwäche sind die Folge.

Die Therapie fokussiert auf das Beruhigen bzw. Ableiten der Herzfülle sowie des begleitenden Herzfeuers. Die zentralen Punkte hier sind Shenmen He. 7 der Sedierungspunkt des Herzens sowie die Mu-Punkten Ren 14 und Ren 15.

Auch die gehemmte Funktion der Lunge wird in der Therapie gestärkt mit den Shu- und Mu-Punkten Feishu Bl. 13 und Zongfu Lu. 1.

Hier spielt auch das Qi Gong mit Fokus auf die Lungenspitzen auf das Zongfu Gebiet eine wichtige Rolle in der Therapie.

2. Lunge hemmt die Leber
Die Lunge zeigt oft Schwächestörungen mit Kälte, also Lungen Qi Schwäche. Dadurch wird die Leberfunktion nicht ausreichend gehemmt: Leber Fülle bzw. Leber Feuer mit Hypertonie und Stauungen im Kopfbereich sind meist die Folge. Auch emotionale Ausbrüche mit übermäßiger Wut und Zorn können das Beschwerdebild kennzeichnen. Der Fokus in der Therapie: Die Lunge stärken mit den Shu- und Mu-Punkten Feishu Bl. 13 und Zongfu Lu. 1. sowie Qi Gong der oberen Lungenabschnitte hat eine gute therapeutische Wirkung.

Atemkontrolle ist bei viele Patienten mit Metall Konstitution eine gute Möglichkeit übermäßige Gefühle zu hemmen.

3. Leber hemmt die Milz
Dieses Störungsmuster wird auch „Die Leber schießt quer“ genannt. Leberfülle bzw. Leber Feuer bewirken eine Hemmung der Milzfunktion also eine Schwäche Störung der Mitte mit vielfältigen Verdauungsprobleme wie Blähbeschwerden, Bauchschmerzen sowie weiche Stühle. Auch das Irritable Kolon kann durch diese hemmende Organbeziehung verursacht sein. Die Milzschwäche ist die Folge dieser sehr häufigen Störungsmusters.

Die Leberfülle kann auch zu einer Magenfülle mit Feuerstörungen des Magens führen, mit Sodbrennen, Magenschmerzen, Unruhe bzw. Brennen im Epigastrium und oft auch zu Schluckstörungen.

Die Therapie fokussiert auf das Ableiten der Leberfülle, „pacify the liver“ mit Taichong Le. 3 oder mit Le. 2 bei Leberfeuer sowie mit Gb. 34 der He Punkt der Leber und Le. 14 .

„Bu Zong „ das Stärken der Mitte ist auch eine wichtige Therapiestrategie mit Ren 12 und Ma. 25 im Epigastrium sowie Ma. 36 der He Punkt des Magens.

2019 Akupunktur-Grundkurse beginnen in Berlin

Start der Ausbildung – Neue Kursserie

9. März 2019 und 10. März 2019
Akupunkturkurs 1 A 1
Wissenschaftliche u. chinesische Grundlagen, Vorstellung wissenschaftlicher und akupunkturrelevanter Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Akupunkturkurs 2 A 2
Traditionelle Konzepte der Chinesischen Medizin

2019 Akupunktur-Grundkurse beginnen in Düsseldorf

Start der Ausbildung – Neue Kursserie

23. März 2019 und 24. März 2019
Akupunkturkurs 1 A 1
Wissenschaftliche u. chinesische Grundlagen, Vorstellung wissenschaftlicher und akupunkturrelevanter Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Akupunkturkurs 2 A 2
Traditionelle Konzepte der Chinesischen Medizin

Termine 2019

Terminübersicht 2019 als PDF laden

  1.  

Akupunktur Erlernen in Berlin und Düsseldorf

Akupunktur ist bei mehr als 22 Diagnosen hoch wirksam.
Dies ist eine der täglichen Erfahrungen aus 30 Jahren alltäglicher Akupunkturpraxis. Die gute Wirksamkeit ist ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Die besten Akupunkturindikationen sind:

  • Migräne und Spannungskopfschmerzen
  • chronische Knie- und Rückenschmerzen
  • Halswirbelsäulen und Brustwirbelsäulen Syndrome bzw. Schmerzen
  • Asthma Bronchiale und Allergie Bronchitis sowie Sinusitis
  • Dysmenorrhö und Klimakteriumsbeschwerden
  • Fertilitätsstörungen und Geburtserleichterung
  • Tinnitus und Meniere
  • Hörsturz und Psoriasis
  • Irritables Colon und Morbus Crohn
  • Burnout und Chronic Fatigue Syndrom

Die kompletten Termine unseres Ausbildungsprogramms finden Sie auf der Website der Deutschen Akupunktur Gesellschaft.

 

Akupunktur Gesundheit Meditation Centrum
siehe die Website: http://gabrielstux.de/index.php?de-meditation

Literatur:

  1. Stux G (2010) Quellen und Qualitäten der Vitalität, Lebensenergie Quellen unserer Gesundheit Energie & Charakter Zeitschrift für Biosynthese Nr. 34, 41:43-53
  2. Stux G (2011) Organ Flow Meditation. Gesundheit aus Energiefülle 
  3. Stux G (2013) Vom Wesen des Lebens und der Entstehung von Krankheiten natur-heilkunde J 15. Jh 6:4f
  4. Stux G (2013) Akupunktur mit Qi Gong eine intensivere Behandlung natur-heilkunde Journal, 15. Jhg 7:19ff
  5. Stux G (2013) Abschnitte im Förderzyklus des Organ Flow Qi Gong natur-heilkunde Journal, 15. Jhg 11:27f

 

Apps

  1. Schmerzfrei mit Akupressur App Stux G, Maessen T (2013)
  2. Self-Healing with Acupressure App Stux G, Maessen T (2013)
  3. Organ Flow Qi Gong Meditation App Stux G, Maessen T (2013)
  4. Aku-Taping App Wismach J, Maessen T (2014)

 

Bücher

  1. Akupunktur Einführung Stux G 7. Auflage Springer, Berlin Heidelberg (2007)
  2. Akupunktur - Lehrbuch und Atlas 7. Auflage Springer Stux G, Stiller N, Berman B, Pomeranz B (2008)
  3. Energy Medicine East and West – A Natural History of Qi chapter 15 Eight Modalities of Working with Qi Stux G
    edited by David F Mayor, Marc S Micozzi, Elsevier (2010)